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Der Roman 'Transit' von Anna Seghers. Aspekte der ErzÀhlstruktur (Teil II)

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eBook details

  • Title: Der Roman 'Transit' von Anna Seghers. Aspekte der ErzĂ€hlstruktur (Teil II)
  • Author : Hans-Georg Wendland
  • Release Date : January 14, 2016
  • Genre: Literary Criticism,Books,Fiction & Literature,
  • Pages : * pages
  • Size : 359 KB

Description

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Gottfried Wilhelm Leibniz UniversitĂ€t Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: --------------------------------------, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach Anna Seghers ist die Welt eines Romans zwar eine ''Wiederspiegelung der Wirklichkeit'', sie ergibt aber kein ''braves Spiegelbild'', dem der Leser trauen und auf das er bauen darf. Das gilt auch fĂŒr die autodiegetische ErzĂ€hlerfigur, die gewissermaßen ihre eigene Geschichte erzĂ€hlt und als Musterbeispiel eines unzuverlĂ€ssigen ErzĂ€hlers gelten kann, als ein fingiertes ''Ich'', das sich einer geborgten IdentitĂ€t bedient (''Mein eigener Name blieb aus dem Spiel.'') und ein einerseits verwirrendes, andererseits auch voll hintergrĂŒndiger Komik steckendes Spiel zwischen Schein und Sein betreibt. Dieses erzĂ€hlende ''Ich'' ist, wie sein Beruf als Monteur es vermuten lĂ€sst, ein aus vielerlei Elementen und Facetten zusammengesetztes, ein ''montiertes'' namenloses Ich inmitten einer Heerschar von anderen Namenlosen, die die Straßen und CafĂ©s von Marseille bevölkern. In seiner ErzĂ€hlung erweist Marseille sich als ''gigantische Falle'', als eine ''Phantomstadt'' voller GerĂŒchte, aus der ''Phantomschiffe'' voller FlĂŒchtlinge abfahren, wĂ€hrend die tatsĂ€chlich auslaufenden Schiffe den FlĂŒchtlingen versperrt bleiben, nicht ans Ziel gelangen oder untergehen wie die ''Montreal''. Was der Leser aus dem Munde dieses unzuverlĂ€ssigen ErzĂ€hlers ĂŒber ihn selbst erfĂ€hrt, ist herzlich wenig und ergibt ein Ă€ußerst lĂŒckenhaftes, aus einer Reihe bunter Mosaiksteine zusammenmontiertes Bild, das viele Fragen offen lĂ€sst. Dieses Wenige lĂ€sst sich folgendermaßen zusammenfassen: Er ist 27 Jahre alt, war 1937 aus einem deutschen Konzentrationslager geflohen, ''bei Nacht ĂŒber den Rhein geschwommen'' und gehört keiner politischen Partei an. Über seine Herkunft, sein Elternhaus, seine Kindheit und Jugend, seine Schulzeit, seine Arbeit, seinen Umgang mit Kollegen, seine Freundschaften und FreizeitbeschĂ€ftigungen schweigt er sich aus. Mithin gibt es in seinem bisherigen Lebenslauf viele Leerstellen, die nur dĂŒrftig aufgefĂŒllt werden und daher viel Raum lassen fĂŒr unbestĂ€tigte Vermutungen. Im Umgang mit den Behörden lernt er schnell dazu und entwickelt allmĂ€hlich ein ÜberlegenheitsgefĂŒhl, das sich auf seine gute Beobachtungs- und schnelle Auffassungsgabe grĂŒndet. Mit seinem Anpassungsvermögen, seiner intellektuellen Geschmeidigkeit, seiner Gerissenheit und nicht zuletzt seinem ausgeprĂ€gten Sinn fĂŒr Situationskomik und Humor nimmt er bald die Herausforderungen an, denen er Tag fĂŒr Tag als vor den Nazis in die IllegalitĂ€t geflohener Lagerinsasse ausgesetzt ist.


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